ArtAdventures und CELESTproduction präsentieren:

"Blue-Tango in Buenos Aires"
Das Filmtagebuch von Alexandra Prusa auf DVD

"Blue-Tango"
Die CD von Alexandra Prusa

Tango verschafft der Seele Bewegung, und das ist es, was mir fehlt, wenn ich nicht tanze. Und immer wieder frage ich mich, was diese Langzeit-Sucht eigentlich ist. Dieses Verlangen nach Transzendenz im Tanz. Vielleicht einfach Sehnsucht-nach der Sehnsucht. Alexandra Prusa

Im Juni 2004 erscheint beim digitalen Kunst-Verlag ArtAdventures auf DVD eine neue audiovisuelle Arbeit von Alexandra Prusa.

Die Zürcher Künstlerin mit kosmopolitischen Wurzeln setzt sich seit über zwanzig Jahren intensiv mit allen Bereichen des argentinischen Tangos auseinander. Mit ihrem Film "Blue Tango in Buenos Aires" zieht sie Bilanz, startet aber auch einen Neu-Beginn zu ihrer leidenschaftlichen Beziehung zum Tanz und zur Musik des Tangos - und zu seiner Heimatstadt Buenos Aires.

In Form eines filmischen Tagebuchs geht Alexandra Prusa in Buenos Aires Menschen, Orten und Fragen zu ihrem Thema nach, und sie tut dies so offen und neugierig wie beim ersten Mal - wie damals, als sie sich in den Tango verliebte. "Blue Tango in Buenos Aires" ist eine moderne Musik- und Tanz-Doku über die Tango-Kapitale, die auch für ein jüngeres Publikum ohne Tango-Kenntnisse ein aussergewöhnliches Sinnes-Erlebnis bietet.

Fünf Songs, mitgeschrieben und interpretiert von Alexandra Prusa, markieren mit überraschenden Sounds und Bild-Clips die Kapitel ihres dicht gefüllten Journals. Die elektronischen Kompositionen und die musikalische Begleitung stammen von ReplicaNorma, einer starken neuen Formation aus Paris. Universal Music Switzerland bringt die CD "Blue Tango" mit der Filmmusik und anderen Interpretationen mit Alexandra Prusa kurz nach Erscheinen der DVD in den Handel.

Interview-Termine mit Alexandra Prusa können nach Absprache vereinbart werden.



DVD Blue Tango
Artist-Contact
Barbara Kohler
e-mail: barbara_kohler@bluewin.ch
Mobile: +41 79 415 60 45
Pressetext   


Pressetext
Danza
  
Blue Tango in Buenos Aires-Die Musik

Zum klassischen argentinischen Tango hat Alexandra Prusa seit über zwanzig Jahren mehr als nur eine Verbindung - sie erforscht und tanzt ihn seit 1983 und sie hat nun mit ungewöhnlichen musikalischen Neuschöpfungen das Spektrum erweitert.

Seit ihrer ersten CD "Broken Dreams" (2002) singt sie auch Tango, und zwar auf ihre unkonventionelle Weise. Die Instrumental Solisten, die Alexandra in diesen Interpretationen begleiteten, haben in der Schweizer und internationalen Jazzszene schon Geschichte geschrieben. Einige Titel aus dem Album "Broken Dreams" haben nun auch Eingang in ihr neues Filmtagebuch gefunden.

Das musikalische Herzstück von "Blue Tango in Buenos Aires" bilden aber fünf elektronische Tango-Popsongs, mitgeschrieben und interpretiert von Alexandra, deren ausdrucksstarke Stimme der Filmmusik eine psychotropische Wirkung verleihen. Die Kompositionen und die musikalische Begleitung dieser Neu-Schöpfungen stammen von der Pariser Gruppe Replica Norma, einer der kultigsten Formationen aus der jungen französischen Elektronik-Szene.

Einen musikalischen Hochgenuss des traditionellen Tangos vermittelt das "Orquesta típica Fernández Fierro", ein sehr junges Tango-Orchester, das dicht am Puls des heutigen Lebens von Buenos Aires spielt.

Die Musiker…

…der Blue Tango-Songs
Alexandra Prusa: Gesang
Replica Norma, Paris: Elektronische Kompositionen


…von "Broken Dreams"
Alexandra Prusa: Gesang
John Wolf Brennan: Piano & Melodica
Hans Kennel: Trompete
Marc Unternährer: Tuba
Dani Heussler: Bass-Klarinette
Daniele Batumi: Bass


…des Live-Orchesters
Orquesta Típica Fernández Fierro, Buenos Aires
Die Musik   
Alexandra Prusa - Tango als Lebensmotto

Sie ist in Florenz, im Berner Mittelland und in Paris aufgewachsen, hat familiäre Wurzeln in Petersburg, Prag, in Schweden und im Bernbiet, doch ihre wirklich eigene Welt fand sie erst nach zwei künstlerischen Studiengängen, Mitte Zwanzig, als sie den argentinischen Tango kennen lernte.

1983 hatte ihre Produktion "Tango Palace" am Zürcher Theaterspektakel Premiere, aber sie hätte damals wohl nicht geschworen, dass sie dem Tango auch noch zwanzig Jahre später engstens verbunden sein würde.
Die begeisterte Presse attestierte ihr zwar, sie hätte den Tango in die Schweiz gebracht. Und in der Film-Dokumentation des Westdeutschen Rundfunks über die Entstehung des Tanz-Theaters im Buenos Aires der Junta-Generäle und dessen anschliessende Europa-Tournee war von einer neuen Tango-Welle die Rede, welche "Tango Palace" ausgelöst hätte.
All das war Alexandra Prusa jedoch damals weder sehr bewusst noch wichtig. "Etwas Neues in meinem Leben, ein Gefühl, das ich bisher nicht gekannt hatte, nahm mich zu sehr in Anspruch: Das Verlangen nach etwas, das nicht da war - ausser wenn ich Tango tanzte. Und dann war es wie eine tiefe Sehnsucht", sagt sie heute.

Nach erfolgreicher zweijähriger Tournee mit "Tango Palace" legte sie den Tango als Theaterform ab, blieb aber seiner musikalischen und tänzerischen Kultur treu. Als international tätige Film- und Theaterschauspielerin wusste sie ihre am Tango geschulte lateinisch-slawische Eleganz einzusetzen, manchmal sogar in eigens für sie geschaffenen Choreographien. Und als Produzentin unabhängiger szenischer Produktionen arbeitete Alexandra Prusa weiter an ihren Motiven, die immer eine direkte Verbindung zu den Themen des Tango hatten: Verlust, Abschied, Liebes-Schmerz, Heimatlosigkeit - Sehnsucht.
Und diese Sehnsucht, fand sie heraus, war nur für Momente zu stillen, indem sie dem Tango weiter nachging. Sie hatte endlich verstanden, dass Tango ihr Lebensmotto war, oder noch vielmehr ihre Lebens-Substanz: "Tango ist mein Stoff, der süchtig macht und heilt".

Wenn immer ihr Zeitplan es ihr erlaubt, reist sie bis heute regelmässig nach Buenos Aires und zu anderen wichtigen Orten des Tango auf dem ganzen Globus, um als Lernende und als Lehrende das Universum des Tango weiter auszuloten. Und durch die Beschäftigung mit ihrem Thema als ganzheitlich kreativer Mensch versucht sie Antworten näher zu kommen auf Fragen, die sie seit ihrer frühen Kindheit beschäftigen: Wo wohnt die Seele des Menschen? Was ist stärker als momentanes (Un-)Glück? Oder: Ist Sehnsucht heilbar?

Alexandra Prusa-Lebens-Stationen

- Florenz-Langenthal-Paris: Kindheit und Jugendzeit
- Zürich: Kunsthochschule, eidg. Grafik-Diplom
- New York: Free-Jazz und Anlauf zur Schauspielerei
- Hamburg: Schauspiel-Ausbildung als Werkstudentin
- Hamburg: Engagement am Schauspielhaus
- Zürich: Freischaffend als Schauspielerin und Produzentin
- Buenos Aires: Regelmässige Flucht- , Sehnsuchts- und Arbeits-Destination
- Paris: Zweiter Wohnsitz, Kreativ-Arbeitsort für Tanz und Musik
Portrait   
Artist